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Montag, 24. Juni 2013

Badesee frühestens 2015

Hatte doch Stadtrat Horst Karas erst kürzlich versichert, dass alles plangemäß verlaufe, so wird jetzt vom Bürgermeister Bernhard Müller in den Niederösterreichischen Nachrichtten vom 24. Juni 2013 verkündet, dass aufgrund des schnell steigenden Grundwassers die Arbeiten wohl noch bis Oktober 2014 dauern werden. Daher wird es auch vor 2015 sicher keine Bademöglichkeit am Achtersee geben (vermutlich hat aber auch niemand etwas anderes erwartet).

Da angeblich nun kein Zeitdruck herrscht (das klingt nicht sehr glaubwürdig, denn laut Land NÖ müssen die Arbeiten bis Oktober 2014 erledigt sein) verzichtet man auch gleich auf weitere Bürgerinformationsveranstaltungen in absehbarer Zeit. Diese Argumentation ist natürlich nicht nachvollziehbar, denn bis Ende September 2013 muss ja die Stadtführung trotzdem dem Land NÖ melden, was mit dem See in Zukunft passieren soll.

Wie von uns vermutet, macht sich nun auch schon bei der Anrainer-Initiative rund um Frau Verena Ehold der Unmut über die Vorgehensweise der Stadtführung breit: "Information ist keine Bürgerbeteiligung." Die Stadt hätte längst Planung und Projektführung ausschreiben müssen: "Intern sind weder Zeit, Personal noch Expertise vorhanden."

Montag, 10. Juni 2013

NÖN-Leserforum: Hundeinitiative war nicht eingeladen

In den Niederösterreichischen Nachrichten vom 10. Juni 2013 wurde ein Leserbrief von uns veröffentlicht:

"Die letzten Geschehnisse sind ja wieder einmal sehr enttäuschend:
  • wir als Initiative für eine Hundefreilaufzone wurden von Herrn Müller zu den Gesprächen gar nicht erst eingeladen
  • stattdessen wurde Frau Verena Ehold von der Anrainer-Initiative als "Expertin" geladen, die sich aber von Anfang an gegen eine Hundefreilaufzone am Achtersee ausgesprochen hat, und selber nicht einmal einen Hund hat
  • die 571 Unterschriften für eine Hundefreilaufzone am Achtersee wurden klarerweise völlig ignoriert - welche andere Interessengruppe in dieser Diskussion hat so viele Stimmen vorzuweisen?
  • den Achtersee hat man als Option schlecht gereiht mit dem Argument "kein Schatten, schlechte Zufahrt, Fazit: Im derzeitigen Zustand nicht geeignet" - für Hunde also ungeeignet und für Badegäste aber ideal? Jedem ist klar, dass der Achtersee jetzt nicht ideal ist, aber in ein paar Jahren selbstverständlich schon!
  • der Bürgermeister trifft Entscheidungen die wieder einmal intransparent sind (warum wurde für die Schmuckerau entschieden, die ja nur auf Platz 5 war?) und auch mit den anderen Parteien in keinster Weise abgesprochen wurden

Es hagelt zwar von allen Seiten Kritik (FPÖ, Grüne, Herr Kleinrath), aber natürlich geht das wie immer durch, und keinen kümmert's. Wir sind wirklich enttäuscht wie mit der Bevölkerung in dieser Stadt umgegangen wird.

Platz 7 (Straße der Gendamerie) wäre mit 27.000 m² übrigens gut geeignet. Es gibt Wald (von wegen Schatten), und welchen Hundehalter oder Hund interessiert ein "befestigter Boden" - es geht hier um Natur! Und fürs Wasser ließe sich sicher mit ein wenig Kreativität eine Lösung finden.

Sowie es andere Lösungen geben würde: man könnte beispielsweise auch Grundstücke pachten (beispielsweise die am Achtersee angrenzenden Felder zwischen Achtersee und Fischa?) ... wenn nur der tatsächliche Wille vorhanden wäre."


Parallel zu unseren Bestrebungen, eine würdige Hundefreilaufzone für unsere Vierbeiner zu erhalten, wird in der NÖN-Ausgabe auch von den Plänen der Radlobby Dinamo berichtet, denen es vor allem darum geht, den Autoverkehr am zukünftigen Badesee (ja ist denn das jetzt überhaupt schon "offiziell" beschlossen?) einzudämmen, und stattdessen des Rad- und Öffi-Verkehr zu forcieren.

Montag, 3. Juni 2013

Hundefreilaufzone in der Schmuckerau fixiert

Bei der "Experten-Runde" im Rathaus am 29. Mai 2013 wurde nun die Errichtung einer Hundefreilaufzone in der Schmuckerau fixiert. Das Areal liegt zwischen Wohlfahrtgasse, Fischa und der Baufirma Uhl. Weitere Details sind auch im Artikel vom 31. Mai in den Niederösterreichischen Nachrichten zu lesen.

Diesmal wurden auch tatsächlich fast alle wesentlichen Aspekte berücksichtigt: die Lage ist zentral, Parkplätze sollten genug vorhanden sein, Trinkmöglichkeiten und Wasserstellen werden geschaffen, und vor allem ist entsprechende Vegetation bereits vorhanden.

Einzig die bescheidene Größe von nur 2.400 m² lässt keine wirkliche Freude aufkommen. Wer es gewohnt war, eine oder mehrere Achtersee-Runden  (ca. 1,5 km) mit seinem Hund zu gehen, um den Hund auch wirklich ausreichend Bewegung zu bieten, kann sich also darauf einstellen, bald unzählige 200-Meter-Runden zu gehen. Dass es auch anders geht, zeigt die erst kürzlich errichtete Hundefreilaufzone in Baden.

Eine mögliche Hundefreilaufzone am Achtersee wurde trotz 571 gesammelter Unterschriften leider erst gar nicht wirklich in Erwägung gezogen. Der Bürgermeister zeigte sich stolz: "Ich bin sehr froh, dass wir hier eine Entscheidung auf breitester Basis getroffen haben. Die Stimmung bei dem Treffen war wirklich außerordentlich konstruktiv und gut. So stelle ich mir eine zielführende BürgerInnenbeteiligung vor ..." - komisch nur, dass jene Interessengruppe, die für eine Hundefreilaufzone am Achtersee ist, gar nicht eingeladen wurde ... da bekommt der Begriff "zielführende BürgerInnenbeteiligung" gleich eine ganz neue Bedeutung.

Erwähnenswert ist auch, dass Verena Ehold von der Anrainerinitiative Achtersee vom Bürgermeister als "Expertin" eingeladen war - uns würde jedoch interessieren welches Expertenwissen sie in Bezug auf Hundehaltung vorweisen kann (außer dass sie sich von Anfang an strikt gegen eine Hundefreilaufzone am Achtersee ausgesprochen hat).

Die notwendigen Beschlüsse zur Errichtung der Hundefreilaufzone in der Schmuckerau sollen jedenfalls im Bauausschuss am 12. Juni bzw. in der Gemeinderatssitzung am 26. Juni gefällt werden - tatsächlich ist die Entscheidung durch Bürgermeister Müller natürlich bereits gefallen. Sollte sich die Hundefreilaufzone in der Schmuckerau bewähren und es weiteren Bedarf geben, gibt es die Möglichkeit einer zweiten Zone an der B54 (nordwestlich der S4-Abfahrt).

Die Vorgangsweise wird natürlich scharf von der Opposition kritisiert: "Es ist eine Frechheit, so etwas zu verkünden, ohne das Entscheidungsgremium, den Gemeinderat, zu befassen. Müller benimmt sich so, als ob die Stadt ihm gehören würde." sagt beispielsweise die FPÖ.

Interessant auch das Kommentar von Josef Kleinrath (NÖN): "Jetzt mit einer Entscheidung für die laut Arbeitskreis der Stadt fünftbeste Variante vorzupreschen, ohne im Stadtparlament darüber geredet zu haben, prolongiert nur eines: Dass das Projekt Achtersee und seine Nebengeräusche nicht so laufen, wie derartige Projekte laufen sollten."

Die 13 möglichen Hundezonen, die der Arbeitskreis erarbeitet hat, sind übrigens in der Print-Ausgabe der Niederösterreischischen Nachrichten vom 3. Juni 2013 aufgelistet. Der Achtersee ist auf Platz 12 gelandet: "variable Größe, Stadteigentum, kein Schatten, schlechte Zufahrt, Fazit: Im derzeitigen Zustand nicht geeignet". Wen wundert es: nach den Rodungen ist natürlich kein Schatten mehr vorhanden. Interessant ist nur, dass sowohl Zufahrt und Schatten für hunderte Badegäste geeignet sein sollen, für Hunde aber nicht ...

Mittwoch, 29. Mai 2013

Besprechung zum Thema Hundefreilaufzone im Rathaus

Am 29. Mai 2013 wird es bei Bürgermeister Bernhard Müller eine Besprechung zum Thema Hundefreilaufzone geben. Neben Vertretern von städtischen Hundevereinen werden auch die zuständigen Magistratsabteilungen beteiligt sein. Es sollen alle Varianten für eine Hundefreilaufzone besprochen werden, um die weitere Vorgangsweise bei dieser Angelegenheit festzulegen.

Ebenfalls erwähnt wird im Artikel der Niederösterreichischen Nachrichten vom 27. Mai 2013, dass die Unterschriftenliste (571 Unterschriften für eine Hundefreilaufzone wurden bei der letzten Bürgerinformationsveranstaltung an Stadtrat Horst Karas übergeben) derzeit am Magistrat geprüft wird.

Montag, 6. Mai 2013

Umfangreicher Bericht in der NÖN

Die Niederösterreichischen Nachrichten vom 6. Mai 2013 berichten sehr umfangreich von der 2. Bürgerversammlung am vergangenen Freitag, obwohl es inhaltlich nicht wirklich viel Neues zu berichten gibt.

Kritisiert wird unter anderem die nicht vorhandene Transparenz: es gibt zwar eine von Stadtrat Karas initiierte Bürgerbeteiligung, aber nicht wirklich jemand weiß, ob und wie die Diskussionsbeiträge und Informationen überhaupt in eine Entscheidung einfließen werden. Fritzi Zauner bringt es auf den Punkt: "Der Bürgerbeteiligungsprozess ist nicht nachvollziehbar - wie kommt man zum Ergebnis? Gewinnt der, der am lautesten schreit oder das beste SPÖ-Mitglied ist?"

Klar dürfte jedenfalls sein, dass für einen geplanten Badebereich am Achtersee kein Eintritt verlangt werden soll (was ja auch eine Einzäunung des Geländes erforderlich machen würde).

Sieht man sich die Kommentare diverser Bürger in dem NÖN-Artikel an, so merkt man schnell, dass ein Großteil für eine hundefreundliche Lösung wäre. Das untermauern auch die 571 gesammelten Stimmen für eine Hundefreilaufzone am Achtersee.

Lediglich einzelne Vertreter der Bürgerinitiative Achtersee sprechen sich dagegen aus: "Das Recht des Stärkeren, und das sind die Hunde, kann so nicht weiter gelten". In Wirklichkeit sind die Hunde aber die schwächsten Individuen in dieser Diskussion: den Hunden will man das wirklich letzte noch geeignete Areal in dieser Stadt nehmen, wo sie einfach noch "Hund" sein können und ihre Bedürfnisse ausleben können. Auch in der Politik gibt es scheinbar kaum jemand, der die Stimme für die Hunde erhebt (haben die unzähligen amtierenden Politiker wirklich selber keine Hunde?).

Dass es für die SPÖ fix zu sein scheint, dass eine Hundfreilaufzone am Achtersee nicht kommt, ist absolut unverständlich. 571 Stimmen sollten eigentlich Grund genug sein, solch eine Lösung ernsthaft zu diskutieren.

In Erklärungsnot ist die SPÖ aber auch: warum wurden bei der letzten Gemeindratssitzung die 2 Dringlichkeitsanträge von ÖVP und FPÖ, bei denen es darum ging, eine vernünftige Lösung für den Achtersee zu finden, abgelehnt? Die intransparente Vorgehensweise bei den Gemeinderatssitzungen wird ja auch von den Grünen kritisiert.

Jedenfalls sinkt in zunehmenden Maße die Glaubwürdigkeit, dass die SPÖ an einer Einbindung der Bürger überhaupt interessiert ist. Und auch ohne ein Verschwörungstheoretiker zu sein, muß man mittlerweile annehmen, dass einfach über die Köpfe der Bürger entschieden wird.

Sonntag, 5. Mai 2013

Das war die 2. Bürgerversammlung

Im Gegensatz zur 1. Bürgerversammlung am 2. März 2013 mit über 150 Teilnehmern war die Beteiligung diesmal recht gering: ungefähr 30 Personen nahmen an der Diskussion teil. Jedenfalls waren auch diesmal sowohl WNTV und die Niederösterreichischen Nachrichten dabei, und wir hoffen, dass es auch von deren Seite in Kürze Berichte zum Achtersee geben wird.

Badesee

Die wahrscheinlichste Option bezüglich Zufahrt zum See ist im Moment die Brunner Straße, auch wenn das betroffene Grundstück im Verdachtsflächenkataster enthalten ist. Das Parkverbot in der Siedlung (und die damit verbundenen Ausnahmebewilligungen) sollen jedenfalls erhalten bleiben, das heißt die Verkehrssituation im Bereich Dreipappelstraße und Luchspergergasse sollte sich nicht wesentlich verschlechtern.

Also mögliche Nutzung für den Achtersee wurden folgende Varianten präsentiert:
  • ein Teil als Bad, der Rest als Natursee
  • der ganze See als Bad
  • der ganze See als Natursee
In diesem Kontext wurde auch die Haftungsfrage angesprochen: bei einem Bad wäre die Gemeinde haftbar, daher müsste es auch Kontrollpersonal geben. Weiters kamen auch Vorschläge, den See nach dem Modell von Neudörfl zu nutzen: im Sommer als Badesee, den Rest des Jahres frei zugänglich. Unklar ist auch, ob das Gelände eingezäunt werden soll oder nicht.

Generell jedoch war das Interesse an einem Badesee nicht wirklich sehr groß. Interessant jedoch war die Information vom Betriebsleiter der Aqua Nova: es ist derzeit auch ein Freibecken für die Aqua Nova in Planung.

Hundefreilaufzone

Laut Stadtrat Karas sind 3 Hundezonen (davon eine mit Bach und größer als 3.000 m²) geplant - diese sollen angeblich bis Juni entstehen.

Am Achtersee sind Hunde scheinbar nicht willkommen, Herr Karas betonte, dass er möchte, dass am Achtersee das NÖ Hundehaltegesetz gelten soll (wie von uns schon öfters berichtet, gilt das Gesetz selbstverständlich auch jetzt schon am Achtersee).

Überraschend war dann jedenfalls die große Anzahl an gesammelten Unterschriften für eine Hundefreilaufzone am Achtersee: ganze 571 Stimmen wurden gesammelt, und im Rahmen der Veranstaltung übergeben.

Freitag, 3. Mai 2013

Achtersee-Initiative enttäuscht

Die Niederösterreichischen Nachrichten berichten am 29. April 2013 über die andauernde Diskussion, was mit dem Achtersee passieren soll.

Ein Treffen mit dem Amtsachverständigen Thomas Philipp für Bädertechnik ergab keinen nennenswerten Neuigkeiten, es gibt seitens des Landes kaum Vorschriften oder Beschränkungen für einen Badesee. Die einzigen Vorgaben wären WC-Anlagen und ein Steg. Eine Einzäunung, ein Bademeister oder etwa auch die Messung der Wasserqualität sind nicht verpflichtend. Aufgrund der Größe des Sees wären bis zu 4.000 Badegäste denkbar.

Stadtrat Horst Karas will den Besucheransturm durch die Limitierung auf 300 Parkplätze in den Griff bekommen (das ist in etwa ein Viertel jener Anzahl an Parkplätzen die es beim Fischapark vor dem Umbau gegeben hat!).

Verena Ehold von der Anrainer-Initiative, die ebenfalls beim Treffen mit dem Sachverständigen anwesend war, ist jedenfalls enttäuscht: "es sei erschreckend, dass die Stadtgemeinde offenbar noch keine genauen Vorstellungen von der Nutzung des Areals hat".

Bürgerbeteiligung scheint jedenfalls von der Stadt nicht gewünscht zu sein, wurden doch bei der Gemeinderatssitzung zwei Dringlichkeitsanträge zu dem Thema abgelehnt:
  • die ÖVP wollte, dass von der MA 4 drei vorgeschlagene Varianten näher geprüft werden
  • die FPÖ wollte, dass die Bevölkerung bei der Nutzungs-Frage zum Thema Achtersee eingebunden werden soll
Im Endeffekt haben wir im Moment statt einer Lösung, die alle Interessengruppen zufrieden stellen würde (Teilung des Sees in Badebereich, Naherholungsbereich und Hundefreilaufzone), eine Situation mit der so ziemlich alle Betroffenen unzufrieden sind.

Montag, 8. April 2013

Verschärfung der Polizeikontrollen

Die Niederösterreichischen Nachrichten berichten am 8. April 2013 über die geplante Verschärfung der Kontrolle der Einhaltung der Leinen- und Beißkorbpflicht. Auch die Reinhaltung der Gehsteige, Gehwege, Geh- und Radwege, Fußgängerzonen, Wohnstraßen und Begegnungszonen gemäß der Straßenverkehrsordnung (§ 92 Abs. 2) soll strenger kontrolliert werden.

Unsere Meinung dazu: wir sind prinzipiell dafür, dass geltende Gesetze eingehalten, kontrolliert und auch exekutiert werden. Umso wichtiger ist es aber, den Hundehaltern eine legale Möglichkeit zu bieten, ihren Hunden (für die ja schließlich auch Hundeabgabe zu bezahlen ist) den nötigen Auslauf zu ermöglichen.

Daher werden wir uns weiter für den Erhalt des Achtersees als ideal geeignetes Areal für freilaufende Hunde einsetzen.

Wo übrigens beim Achtersee - wie im Artikel erwähnt - Hinweisschilder auf eine Hundefreilaufzone sein sollen, bleibt ein Rätsel.

Dienstag, 2. April 2013

Badedruck wirklich erhöht?

Die Niederösterreischichen Nachrichten berichten am 1. April 2013 über "die Erhöhung des Badedrucks nach den Schließungen der Bäder". Und dass bei der Bürgerversammlung in Einzelgesprächen "eine Hundefreilaufzone dort im Prinzip ausgeschlossen wird".

Was berechtigt manche Politiker solche Aussagen zu tätigen, wo doch
  • überhaupt erst an Konzepten für eine Lösung gearbeitet werden sollte
  • die derzeitigen Umfragen (von der NÖN und auf unserem Blog) eindeutig für ein hohes Interesse an einer Hundefreilaufzone sprechen
  • das Bedürfnis nach einem Badesee weit geringer ist als angenommen (bei der Bürgerversammlung meldeten sich deutlich weniger als 10% der Leute, als man wissen wollte, wie groß das Interesse ist, und auch bei unserer Umfrage ist das Interesse für einen Badesee eher gering)

Derzeit sind es jedenfalls nur die kleineren Parteien, die einen vernünftigen Zugang zu der ganzen Thematik haben: nämlich die Bürger in die Entscheidung einzubinden.

Montag, 25. März 2013

NÖN berichtet über Diskussionsabend

In den Niederösterreischischen Nachrichten vom 25. März 2013 wird von der Bürgerinformations-Veranstaltung am vergangenen Freitag berichtet.

Grundlegende Neuigkeiten gibt es nicht unbedingt, die Wünsche decken sich mit denen, die schon die letzten Wochen mehrfach von der Bevölkerung zu vernehmen waren: "Jedenfalls kam es zu zahlreichen Wortmeldungen mit den unterschiedlichsten Vorschlägen und Wünschen: Von Hundezone über Badesee, von geteilter Nutzung bis zu einer Drittellösung (Hunde, Baden, naturbelassen) sowie dem Wunsch, den Achtersee nach Ablauf der Arbeiten völlig natürlich zu belassen".

Eine Aussage stimmt aber nachdenklich: "Nach dem offiziellen Teil legten sich Karas und Trofer in Kleingruppengesprächen auch darauf fest, dass sie sich jedenfalls den Achtersee nicht als Hundefreilaufzone vorstellen können, eine solche aber jedenfalls in Wiener Neustadt installiert werde."

Wurde hier übersehen, dass bei der NÖN-Umfrage mit ingesamt 1.755 Stimmen (!) ein klares Votum für eine Hundefreilaufzone am Achtersee existiert? Werden hier wieder einmal die Anliegen der Bevölkerung völlig ignoriert?

Jedenfalls soll es in ungefähr einen Monat abermals eine Bürgerversammlung geben, wo erste konkrete Vorschläge und Konzepte präsentiert werden sollen.

Samstag, 23. März 2013

Ergebnis der NÖN-Umfrage

Die Umfrage die Niederösterreichischen Nachrichten zum Thema "Was soll am Achtersee entstehen?" ist beendet. Hier sind die Ergebnisse:
  • 44,27 % wollen eine Hundefreilaufzone
  • 25,30 % stimmen für einen öffentlichen Badesee
  • 30,42 % wünschen sich beides

75 % aller Stimmen sind also letztendlich für eine hundefreundliche Lösung! Und eine Hundefreilaufzone scheint der Bevölkerung jedenfalls wichtiger zu sein, als ein Badesee.

Wir hoffen, dass die Stadtregierung dieses Ergebnis in ihren Entscheidungen zur Weiternutzung des Achtersees berücksichtigt.

Montag, 18. März 2013

Was soll am Achtersee entstehen?

In den Niederösterreichischen Nachrichten vom 18. März 2013 wird nun ebenfalls der kommende Diskussionsabend am 22. März angekündigt. Horst Karas lädt im Rahmen einer Sektions-Veranstaltung (es ist aber keine offizielle Veranstaltung der Stadt) die Betroffenen ein, Anregungen und Wünsche zu deponieren.

Von den Niederösterreichischen Nachrichten gibt es beim Online-Artikel auch eine Umfrage "Was soll am Achtersee entstehen?".

Parallel dazu haben auch wir eine Umfrage gestartet, bei der durch die Möglichkeit von Mehrfachnennungen mit aussagekräftigeren Ergebnissen zu rechnen ist.

Stimmen Sie mit, und verteilen Sie die Links zu den Umfragen an alle Interessenten!

Hundezonen in diversen Parks?

In den Niederösterreichischen Nachrichten vom 11. März 2013 wird berichtet, dass die Stadt Wiener Neustadt überlegt, mehrere kleinere Hundefreilaufzonen in diversen Parks einzurichten.

Wir begrüßen natürlich diese Entscheidung, möchten aber an der Stelle schon auch anmerken, dass kleine eingezäunte Bereiche keinesfalls eine Alternative zu einer großen Hundefreilaufzone (mit genügend Auslaufmöglichkeit und Wasserzugang) darstellen können.

Montag, 11. März 2013

Einladung zur Diskussion

Die Stadtpolitik erkennt in zunehmendem Maße, wie wichtig es ist, die Bevölkerung in das Thema um die Weiternutzung des Achtersees einzubinden (Bericht in den Niederösterreischischen Nachrichten vom 11. März 2013). Vertreter von allen Fraktionen melden sich zu Wort:
  • Stadtrat Franz Dinhobl (ÖVP): "Anders wird es nicht gehen, wenn man eine gemeinsame Lösung finden will."
  • Stadtrat Horst Karas (SPÖ) möchte am 22. März zu einer Diskussion in der Sporthauptschule einladen.
  • Klubobmann Michael Schedlitz (FPÖ) fordert die Einbindung der Bevölkerung und eine rasche Lösung.
  • Die Grünen können sich vorstellen, einen Teil des Sees als Hundezone zu widmen, und den anderen Teil des Sees zu einer Badezone umzubauen.
Jedenfalls zeigen all die Initiativen erste Ergebnisse, und wir warten gespannt auf eine offizielle Einladung zu einer Diskussion.

Montag, 25. Februar 2013

NÖN berichtet über Gemeinderatssitzung

Am 25. Februar 2013 berichtet die NÖN über die Entscheidung zum Thema Hundefreilaufzone in der Gemeinderatssitzung vom 20. Februar 2013. Die Magistratsabteilungen 4 (Bauamt) und 6 (Gesundheits-, Markt- und Veterinäramt) werden bis Juni 2013 Vorschläge ausarbeiten, und diese dann in der Gemeinderatssitzung Mitte des Jahres vorlegen.

Die Grünen vertreten die Meinung, dass der Wunsch der Hundebesitzer nach einer Freilaufzone am Achtersee nicht einfach ignoriert werden soll.

Montag, 18. Februar 2013

Maximilian I.

Maximilian I. schreibt in der NÖN vom 18. Februar 2013 zum Thema Achtersee ein treffendes Kommentar: "Leider kommt das in der Allzeit Getreuen immer wieder vor, dass die Menschen bei dem, was die Stadtregierung so macht, nicht mitgenommen werden ..."


Diskussion um Hundezonen

Am 18. Februar 2013 berichtet die NÖN über den Protest der Hundebesitzer - vergangenen Samstag waren zwei Redakteure der Niederösterreischischen Nachrichten vor Ort, um sich ein Bild der Situation zu machen.

Die Hundebesitzer fordern ein geeignetes Areal für Ihre Vierbeiner, das gewissen Mindestansprüchen genügen sollte. Mit der Hundeabgabe (die übrigens höher ist als in umliegenden Gemeinden) sollte es auch möglich sein, finanzielle Mittel dafür aufzubringen.

Dass der Achtersee optimal als Hundefreilaufzone geeignet wäre ist nicht neu, und auch Beispiele wie der Hirschstettner Badeteich zeigen, dass ein Miteinander von Badegästen und Hundefreunden möglich ist.

Ein weiterer Artikel berichtet über den Ärger mancher Anrainer. Dass das Areal für Familien nicht benutzbar wäre lässt sich jedoch nicht ganz nachvollziehen, sieht man doch auch immer wieder genügend Familien mit Kindern am See. Während Familien sogar die Möglichkeit haben auf andere Naherholungsgebiete und diverse Parks auszuweichen, haben Hundebesitzer derzeit eben keine Alternative ihre Hunde frei laufen zu lassen.

Über erlegte Hühner, Hamster und Erdmännchen auf angrenzenden Grundstücken wird von genau einem Anrainer berichtet (wer am vergangenen Samstag anwesend war, kann das bestätigen). Ob die Tiere nun den Hunden, oder aber vielleicht doch den unzähligen Mardern, Katzen und vereinzelt vorkommenden Füchsen zum Opfer gefallen sind, wird sich niemals endgültig klären lassen.

Dass, wie berichtet, die Hundebesitzer von überall (Neunkirchen, Mödling und sogar Wien) kommen, sollte den Verantwortlichen eigentlich zu denken geben: der Grund ist nämlich genau der, dass der Achtersee eben hervorragend als Hundefreilaufzone geeignet ist, und deswegen auch weit über die Grenzen von Wiener Neustadt bekannt ist.

Wie einfach wäre es doch, durch Einzäunung eines geeigneten Bereiches am Achtersee, alle Beteiligten zufrieden zu stellen:
  • die Familien, die durch die Abtrennung einer Hundefreilaufzone nicht mehr beeinträchtigt wären
  • die Anrainer, die sich keine Sorgen mehr um tote Erdmännchen machen müssten
  • und schließlich die Hundebesitzer, die sich seit Jahren eine Hundefreilaufzone wünschen

Vielleicht kann bei der kommenden Gemeinderatssitzung am 20. Februar 2013 einmal über solch eine einfache, relativ kostengünstige Lösung nachgedacht werden.

Samstag, 16. Februar 2013

Hundebesitzer versammeln sich am Achtersee

Heute um 11 Uhr versammelten sich zahlreiche Hundebesitzer mit ihren Hunden am Achtersee, und nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen den Redakteuren Josef Kleinrath und Mathias Schranz von den Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) mitzuteilen.

Wir danken den Redakteuren für diese Gelegenheit, und hoffen natürlich, dass in Zukunft nun vielleicht auch öfters positive Artikel über Hunde und ihre Besitzer in den Medien zu finden sind.

Dienstag, 12. Februar 2013

NÖN-Redakteur kommt am Achtersee

Ein Redakteur der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) hat zugesagt, am kommenden Samstag (16. Februar 2013) ab 11 Uhr am Achtersee anwesend zu sein, um sich auch einmal die Anliegen der Hundebesitzer anzuhören.

Alle Hundebesitzer sind herzlich eingeladen, diese Gelgenheit zu nutzen, um ihre Wünsche und Anregungen kundzutun.

Montag, 11. Februar 2013

Empörung wegen Baum-Rodung

In einem NÖN-Artikel vom 11. Februar 2013 wird über die Empörung der Bevölkerung wegen der kompletten Rodung des Baumbestandes am Achtersee berichtet.

Wie Mathias Schranz in seinem Kommentar korrekt schreibt, mangelt es im Vorfeld dieser Aktion leider massiv an Informationen.

Warum aber Nationalrätin Tanja Windbüchler-Souschill so überrascht ist, scheint allerdings weniger verständlich, so schreibt sie doch am 10. Oktober 2012, dass die Grünen schon lange fordern, dass der Achtersee einem Zweck zugeführt werden soll.