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Dienstag, 13. Mai 2014

Bevölkerung für Hundefreilaufzone am Achtersee

Im Kurier vom 10. Mai 2014 wurden die Ergebnisse der von der ÖVP initiierten Umfrage zum Thema Achtersee präsentiert. Der Fragebogen ging an 18.000 Haushalte, und auch online konnte abgestimmt werden:

  • 44,05 % stimmten für ein Seebad mit der dazu gehörigen Infrastruktur
  • 42,39 % für einen Naturbadestrand (ohne Eintritt und Umzäunung)
  • 13,55 % sind für eine unberührte Natur

Aber auch zum Thema Hundefreilaufzone liegen die Ergebnisse vor (auch wenn sie nicht in allen Medien veröffentlicht wurden):

  • 54,3 % sind für eine Hundefreilaufzone am Achtersee
  • 45,7 % sind dagegen

Auch wenn das Ergebnis durchaus als knapp bezeichnet werden kann, so sieht man wieder einmal, dass eindeutig der größere Teil der Bevölkerung für eine Hundefreilaufzone am Achtersee ist. Das darf einfach nicht länger von der SPÖ ignoriert werden!

Freitag, 4. April 2014

Abstimmung zur Gestaltung des Achtersees

Die Initiative von Christian Stocker (ÖVP), eine Bürgerumfrage zur Gestaltung des Achtersees durchzuführen, wurde vorverlegt (das Bezirksblatt berichtet), d.h. es ist bereits jetzt möglich aktiv die Zukunft des Achtersees mitzubestimmen (soferne die SPÖ sich nicht wieder querlegt).

"Bei der Aktion sollen alle Neustädter die Chance haben, mitzuentscheiden, ob der See ein richtiges Seebad mit Infrastruktur, eine Badezone oder einfach nur ein Erholungsgebiet ohne Badeerlaubnis werden soll. Auch das Thema Hundefreilaufzone wird abgefragt."

Wir hoffen, dass möglichst viele Hundefreunde sich die eine Minute Zeit nehmen, um für eine Hundefreilaufzone am Achtersee zu stimmen!

Die Abstimmung ist online unter www.achtersee-stocker.at zu finden, es sollen aber auch Befragungsbögen an alle Haushalte versendet werden.

Sonntag, 9. März 2014

Bürgerbefragung durch ÖVP

Es besteht wieder Hoffnung, dass die SPÖ die Entscheidung zur Nachnutzung des Achtersees nicht im Alleingang trifft.

Wie der Kurier am 8. März 2014 und die NÖN am 10. März 2014 berichten, will die ÖVP die Bevölkerung entscheiden lassen. Zu diesem Zweck werden Anfang Mai an alle 18.000 Haushalte Fragebögen verteilt. Es geht um die Frage, ob der Achtersee wie bisher ein Erholungsgebiet bleiben soll, ob eine Badezone zum legalen Schwimmen errichtet werden soll, oder sogar zu einem richtigen Seebad ausgebaut werden soll.

Darüber hinaus soll auch gefragt werden, ob eine Freilaufzone für Hunde kommen soll!

"Die Politik wäre gut beraten, wenn die sich auch an die Wünsche der Bevölkerung hält", sagt ÖVP-Vizebürgermeister Christian Stocker.

Für Stadtrat Karas (der jetzt neuerdings Projektleiter für den Achtersee geworden ist) kommt die Befragung der ÖVP „ein bisschen spät“. Er sei mit dem Magistrat bereits mitten in der Detailplanung für die Variante, die bei Bürgerversammlungen bevorzugt worden sei. Komisch nur, dass die Bürger aber nie befragt oder in die Entscheidung eingebunden wurden.

Uns jedenfalls kommt die Befragung nicht zu spät, und wir begrüßen die Initiative der ÖVP.

Montag, 3. Juni 2013

Hundefreilaufzone in der Schmuckerau fixiert

Bei der "Experten-Runde" im Rathaus am 29. Mai 2013 wurde nun die Errichtung einer Hundefreilaufzone in der Schmuckerau fixiert. Das Areal liegt zwischen Wohlfahrtgasse, Fischa und der Baufirma Uhl. Weitere Details sind auch im Artikel vom 31. Mai in den Niederösterreichischen Nachrichten zu lesen.

Diesmal wurden auch tatsächlich fast alle wesentlichen Aspekte berücksichtigt: die Lage ist zentral, Parkplätze sollten genug vorhanden sein, Trinkmöglichkeiten und Wasserstellen werden geschaffen, und vor allem ist entsprechende Vegetation bereits vorhanden.

Einzig die bescheidene Größe von nur 2.400 m² lässt keine wirkliche Freude aufkommen. Wer es gewohnt war, eine oder mehrere Achtersee-Runden  (ca. 1,5 km) mit seinem Hund zu gehen, um den Hund auch wirklich ausreichend Bewegung zu bieten, kann sich also darauf einstellen, bald unzählige 200-Meter-Runden zu gehen. Dass es auch anders geht, zeigt die erst kürzlich errichtete Hundefreilaufzone in Baden.

Eine mögliche Hundefreilaufzone am Achtersee wurde trotz 571 gesammelter Unterschriften leider erst gar nicht wirklich in Erwägung gezogen. Der Bürgermeister zeigte sich stolz: "Ich bin sehr froh, dass wir hier eine Entscheidung auf breitester Basis getroffen haben. Die Stimmung bei dem Treffen war wirklich außerordentlich konstruktiv und gut. So stelle ich mir eine zielführende BürgerInnenbeteiligung vor ..." - komisch nur, dass jene Interessengruppe, die für eine Hundefreilaufzone am Achtersee ist, gar nicht eingeladen wurde ... da bekommt der Begriff "zielführende BürgerInnenbeteiligung" gleich eine ganz neue Bedeutung.

Erwähnenswert ist auch, dass Verena Ehold von der Anrainerinitiative Achtersee vom Bürgermeister als "Expertin" eingeladen war - uns würde jedoch interessieren welches Expertenwissen sie in Bezug auf Hundehaltung vorweisen kann (außer dass sie sich von Anfang an strikt gegen eine Hundefreilaufzone am Achtersee ausgesprochen hat).

Die notwendigen Beschlüsse zur Errichtung der Hundefreilaufzone in der Schmuckerau sollen jedenfalls im Bauausschuss am 12. Juni bzw. in der Gemeinderatssitzung am 26. Juni gefällt werden - tatsächlich ist die Entscheidung durch Bürgermeister Müller natürlich bereits gefallen. Sollte sich die Hundefreilaufzone in der Schmuckerau bewähren und es weiteren Bedarf geben, gibt es die Möglichkeit einer zweiten Zone an der B54 (nordwestlich der S4-Abfahrt).

Die Vorgangsweise wird natürlich scharf von der Opposition kritisiert: "Es ist eine Frechheit, so etwas zu verkünden, ohne das Entscheidungsgremium, den Gemeinderat, zu befassen. Müller benimmt sich so, als ob die Stadt ihm gehören würde." sagt beispielsweise die FPÖ.

Interessant auch das Kommentar von Josef Kleinrath (NÖN): "Jetzt mit einer Entscheidung für die laut Arbeitskreis der Stadt fünftbeste Variante vorzupreschen, ohne im Stadtparlament darüber geredet zu haben, prolongiert nur eines: Dass das Projekt Achtersee und seine Nebengeräusche nicht so laufen, wie derartige Projekte laufen sollten."

Die 13 möglichen Hundezonen, die der Arbeitskreis erarbeitet hat, sind übrigens in der Print-Ausgabe der Niederösterreischischen Nachrichten vom 3. Juni 2013 aufgelistet. Der Achtersee ist auf Platz 12 gelandet: "variable Größe, Stadteigentum, kein Schatten, schlechte Zufahrt, Fazit: Im derzeitigen Zustand nicht geeignet". Wen wundert es: nach den Rodungen ist natürlich kein Schatten mehr vorhanden. Interessant ist nur, dass sowohl Zufahrt und Schatten für hunderte Badegäste geeignet sein sollen, für Hunde aber nicht ...

Sonntag, 2. Juni 2013

Hundezone in Baden mit 16.000 m²

In unserer unmittelbaren Umgebung, in Baden, wurde erst vor 4 Wochen eine großartige Hundefreilaufzone errichtet. Diese stellt mit einer Fläche von ca. 16.000 m² ein wirkliches Paradies für Hunde dar. Darüber hinaus wurde aber auch wirklich auf die Bedürfnisse der Hunde Rücksicht genommen:
  • die Hundezone befindet sich im Westen der Stadt, immer noch recht zentral gelegen in einem Mischwald, d.h. das Areal ist sowohl für Hund als auch für Hundehalter attraktiv, und Schatten ist garantiert
  • auch Wasser ist vorhanden, da das Waldstück direkt an die Schwechat grenzt
  • das Areal wurde an der Grenze zur Badener Straße durch einen Zaun abgesichert
Vielleicht kann sich die Stadt Wiener Neustadt ein Vorbild an solch zukunftsweisenden Projekten nehmen.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Besprechung zum Thema Hundefreilaufzone im Rathaus

Am 29. Mai 2013 wird es bei Bürgermeister Bernhard Müller eine Besprechung zum Thema Hundefreilaufzone geben. Neben Vertretern von städtischen Hundevereinen werden auch die zuständigen Magistratsabteilungen beteiligt sein. Es sollen alle Varianten für eine Hundefreilaufzone besprochen werden, um die weitere Vorgangsweise bei dieser Angelegenheit festzulegen.

Ebenfalls erwähnt wird im Artikel der Niederösterreichischen Nachrichten vom 27. Mai 2013, dass die Unterschriftenliste (571 Unterschriften für eine Hundefreilaufzone wurden bei der letzten Bürgerinformationsveranstaltung an Stadtrat Horst Karas übergeben) derzeit am Magistrat geprüft wird.

Montag, 8. April 2013

Verschärfung der Polizeikontrollen

Die Niederösterreichischen Nachrichten berichten am 8. April 2013 über die geplante Verschärfung der Kontrolle der Einhaltung der Leinen- und Beißkorbpflicht. Auch die Reinhaltung der Gehsteige, Gehwege, Geh- und Radwege, Fußgängerzonen, Wohnstraßen und Begegnungszonen gemäß der Straßenverkehrsordnung (§ 92 Abs. 2) soll strenger kontrolliert werden.

Unsere Meinung dazu: wir sind prinzipiell dafür, dass geltende Gesetze eingehalten, kontrolliert und auch exekutiert werden. Umso wichtiger ist es aber, den Hundehaltern eine legale Möglichkeit zu bieten, ihren Hunden (für die ja schließlich auch Hundeabgabe zu bezahlen ist) den nötigen Auslauf zu ermöglichen.

Daher werden wir uns weiter für den Erhalt des Achtersees als ideal geeignetes Areal für freilaufende Hunde einsetzen.

Wo übrigens beim Achtersee - wie im Artikel erwähnt - Hinweisschilder auf eine Hundefreilaufzone sein sollen, bleibt ein Rätsel.

Montag, 25. März 2013

Statement der Grünen zum Diskussionsabend

Am 25. März 2013 wurde von den Grünen, bezugnehmend auf den kürzlich stattgefundenen Diskussionsabend, auch ein Statement zu diesem Thema veröffentlicht.

Die Kernaussage des Artikels: "Wir sind überzeugt, dass weder Hunde, JoggerInnen, SpaziergängerInnen noch Familien mit Kindern vom Areal verdrängt werden müssen. Hierzu benötigt es nur ein gut durchdachtes Konzept. Im Dialog mit den verschiedenen Initiativen die sich bereits gebildet haben würde man ein solches leicht erstellen können. Die Frage ist, ob die Stadt diese ernsthaft zu Wort kommen lässt."

Matija Tunjic von den Grünen ist überzeugt: "Die Hunde dürfen von dort nicht rücksichtslos vertrieben werden. Der Achtersee ist bei den HundebesitzerInnen nicht um sonst beliebt, denn das Wasser bietet den Hunden eine tolle Abwechslung. Die Stadt sollte sich darum bemühen, dass Hunde auch weiterhin auf dem Gelände zu ihrem Auslauf kommen, notfalls auch mit eigenem künstlichem Gewässer in der Hundezone."

Die Grünen Wiener Neustadt fordern offen, dass die Auslaufmöglichkeit für Hunde mit Zugang zu Wasser ein Non plus ultra am Achtersee wird - notfalls auch mit eigenem Hundeteich. Auch sind die Grünen überzeugt, dass man das als Hundebesitzer fordern muss (schließlich ist ja auch Hundeabgabe zu bezahlen).

Samstag, 23. März 2013

Informationsblatt "Hundefreilaufzone am Achtersee"

Das das Votum bei den Umfragen eindeutig für eine Hundefreilaufzone am Achtersee spricht, möchten wir hier nun auch gerne ein Informationsblatt zu diesem Thema veröffentlichen, das auch schon gestern bei der Informationsveranstaltung verteilt wurde. Es behandelt in kompakter Form die Themen:
  • Warum soll es überhaupt Freilaufzonen für Hunde geben?
  • Wie soll eine Hundefreilaufzone aussehen?
  • Warum gerade der Achtersee?

Wir hoffen damit vor allem den Entscheidungsträgern für die Entscheidung um die Weiternutzung des Achtersees wertvolle Informationen liefern zu können.

Montag, 18. März 2013

Hundezonen in diversen Parks?

In den Niederösterreichischen Nachrichten vom 11. März 2013 wird berichtet, dass die Stadt Wiener Neustadt überlegt, mehrere kleinere Hundefreilaufzonen in diversen Parks einzurichten.

Wir begrüßen natürlich diese Entscheidung, möchten aber an der Stelle schon auch anmerken, dass kleine eingezäunte Bereiche keinesfalls eine Alternative zu einer großen Hundefreilaufzone (mit genügend Auslaufmöglichkeit und Wasserzugang) darstellen können.

Montag, 25. Februar 2013

NÖN berichtet über Gemeinderatssitzung

Am 25. Februar 2013 berichtet die NÖN über die Entscheidung zum Thema Hundefreilaufzone in der Gemeinderatssitzung vom 20. Februar 2013. Die Magistratsabteilungen 4 (Bauamt) und 6 (Gesundheits-, Markt- und Veterinäramt) werden bis Juni 2013 Vorschläge ausarbeiten, und diese dann in der Gemeinderatssitzung Mitte des Jahres vorlegen.

Die Grünen vertreten die Meinung, dass der Wunsch der Hundebesitzer nach einer Freilaufzone am Achtersee nicht einfach ignoriert werden soll.

Freitag, 22. Februar 2013

Wie groß ist die Gefahr eines Hundebisses wirklich?

Unfallstatistiken

Da gerne die Gefährlichkeit von Hunden als Argument gegen freilaufende Hunde gebracht wird, wollen wir uns die österreichischen Unfallstatistiken einmal genauer ansehen: es gibt in Österreich jährlich ca. 860.000 Unfälle. Davon sind ca. 3.000 durch Hundebisse, wovon wiederum ca. 25% (also 750) beim Vorbeigehen oder Vorbeifahren von Leuten passieren. Das sind also ca. 0,09% aller Unfälle.

Im Vergleich dazu ist das Risiko eines Unfalls bei:
  • Alpiner Skilauf (46.400 Unfälle) 62x höher
  • Verkehrsunfällen mit Verletzung oder Tötung (45.500 Unfälle) 61x höher
  • Fußball (30.700 Unfälle) 41x höher
  • Radfahren (23.200 Unfälle) 31x höher
  • Wandern, Bergsteigen (7.500 Unfälle) 10x höher
  • Jogging, Laufen, Nordic Walking (6.900 Unfälle) 9x höher

Würden Sie aufgrund dieser Zahlen nun auch auf Skifahren, Autofahren, Radfahren, Wandern oder Jogging verzichten, oder es etwa Ihrem Kind verbieten? Vermutlich nicht.

Es liegt uns fern, die Unfälle mit Hunden zu verharmlosen, nur sollte man auch in der ganzen Diskussion die Relationen im Auge behalten. Unfälle gibt es in allen Lebensbereichen, und natürlich ist jeder einzelne Unfall einer zu viel – jedenfalls ist aber das Risiko von einem Hund jemals gebissen zu werden äußerst gering.

Beißhemmung bei Hunden

Die Zahlen lassen sich übrigens noch mehr relativieren: gut sozialisierte Hunde (dazu gehört beispielsweise das Spielen mit Artgenossen bereits ab dem Welpenalter) bauen die sogenannte „Beißhemmung“ auf, so dass in weiterer Folge selbst bei Auseinandersetzungen ernsthafte Verletzungen ausbleiben.

Das heißt auch, dass genau jene Hunde von verantwortungsvollen Hundebesitzern, denen die Möglichkeit geboten wird, regelmäßig soziale Kontakte mit Artgenossen (aber auch Menschen) zu haben, letztendlich ein noch geringeres Risiko darstellen. Genau deswegen ist eine Hundefreilaufzone auch eine Einrichtung, die sozial verträgliche Hunde schafft, und somit das Risiko von Unfällen reduziert! Das sollte in all den Diskussionen um Hundefreilaufzonen niemals vergessen werden.

Zwischenstand Petition

Seit genau einer Woche ist die Petition für eine Hundefreilaufzone am Achtersee nun online. Genau 100 Unterschriften sind seitdem auf diesem Wege bei uns eingelangt (nachdem es neben unserer Online-Petition auch andere Unterschriftenlisten zu diesem Thema gibt, dürfte die Gesamtzahl der Unterstützer einer Freilaufzone aber bereits um einiges höher liegen).

Danke für die zahlreiche Unterstützung!

Unterstützen auch Sie unser Vorhaben, und unterschreiben Sie jetzt online.

Politik will rasche Entscheidung treffen

In der Gemeinderatssitzung vor 2 Tagen wurde von der ÖVP ein Dringlichkeitsantrag eingebracht: es sollen durch die Gemeinde (MA4 und MA6) mögliche Standorte für eine Hundefreilaufzone geprüft werden. Eine Entscheidung soll rasch getroffen werden. Quellen: Kurier und Magistrat der Stadt Wiener Neustadt

Wir hoffen, dass bei der Auswahl der Standorte auch auf deren Eignung als Hundefreilaufzone Rücksicht genommen wird, d.h. gewisse Mindestanforderungen an Größe und Beschaffenheit (Wasserzugang, Vegetation) erfüllt werden.

Dienstag, 19. Februar 2013

Auch die Österreich-Zeitung berichtet

In der Österreich-Zeitung vom 19. Februar 2013 erscheint ebenfalls ein Artikel, der sich mit dem Thema "Hundezone am Achtersee" auseinandersetzt. Anlass für den Bericht war die Versammlung unzähliger Hundefreunde, die sich für eine Hundefreilaufzone am Achtersee einsetzen.

Leinenpflicht am Achtersee gar nicht möglich?

Ein interessanter Artikel einer Anwältin aus Guntramsdorf beschäftigt sich mit dem Thema, wann ein Hund in Niederösterreich an der Leine geführt werden muss. Interessant ist vor allem folgende Textstelle:

"Die Gemeinde kann durch Verordnung Grundflächen des Ortsbereiches vom Geltungsbereich des Gebots ausnehmen, darf jedoch die Leinen- bzw. Beißkorbpflicht nicht strenger regeln, als das Gesetz."

Ist also die Einführung einer Leinenpflicht am Achtersee, wie es manche gerne hätten, schon aus rechtlicher Sicht gar nicht möglich?

Samstag, 16. Februar 2013

Negativ-Beispiel

Auch wenn der Grundgedanke bei der größten Hundezone der Gemeinde Bad-Fischau-Brunn natürlich der richtige ist, so wurde er leider nicht besonders gut umgesetzt.

Betrachten Sie einfach einmal die Bilder: wie lange würden Sie dort gerne freiwillig mit Ihrem Hund verbringen?

In der prallen Sonne? Bei Regen? Ohne Wasser und Pflanzen?

Wurde hier vergessen, dass hier auch Menschen mit den Hunden unterwegs sind, und eigentlich mit Ihren Hunden spazieren gehen und Natur erleben wollen?

Freitag, 15. Februar 2013

Petition: Hundefreilaufzone am Achtersee

Unser Ziel ist es, den Hundehaltern von Wiener Neustadt und Umgebung eine legale Möglichkeit zu bieten, ihren Hunden genügend Auslauf in einem artgerechten Umfeld zu bieten.

Unterstützen Sie unser Anliegen für den Erhalt des Achtersees in Wiener Neustadt als Areal für freilaufende Hunde.

Wir fordern eine offizielle Widmung eines geeigneten Areals am Achtersee als Hundefreilaufzone mit folgenden Mindestansprüchen:
  • Ausreichende Größe
  • Zugang zur Wasserfläche
  • Bepflanzung
  • Abgrenzung zu umliegenden Grundstücken
Die Errichtung und Erhaltung der Hundefreilaufzone soll durch eine teilweise Zweckwidmung der jährlichen Hundeabgabe unterstützt werden.

Unterschreiben Sie jetzt online!

Im Vergleich: Hundezonen in Wien

In Wien gab es mit Stand 2008 mehr als 120 Hunde(auslauf)zonen mit einer Gesamtfläche von knapp 900.000 m². Bei einer Anzahl von 52.000 angemeldeten Hunden ergibt das pro Hund ca. 17 m² vorhandene Auslauffläche. Quellen: Wikipedia und wien.at

Für Wiener Neustadt würde das umgelegt auf ca. 1.500 Hunde eine Fläche von mehr als 25.000 m² bedeuten. Der nord-östliche Teil des Achtersees (Chrysanthemen-See) würde sich flächenmäßig also ideal für solch eine Hundeauslaufzone anbieten.

Gerade die größeren Gebiete sind übrigens meist nicht eingezäunt, und der Hirschstettner Badeteich ist ein gutes Beispiel wie man an einem kleinen See Badegäste und Hunde problemlos vereinbaren kann.

Eine umfassende Kartenansicht der Wiener Hundezonen gibt es übrigens unter www.wien.at unter der Kategorie "Kultur und Freizeit"und "Hundezone".

Sonntag, 10. Februar 2013

Der Achtersee als ideale Freilaufzone

Was ist das Besondere am Achtersee?

Der im Westen von Wiener Neustadt gelegene Achtersee (es handelt sich eigentlich um die zwei miteinander verbundenen Seen Begoniensee und Chrysanthemensee, die gemeinsam die Form eines Achters ergeben) ist seit unzähligen Jahren beliebter Treffpunkt für Hundeliebhaber aus der ganzen Region.

Das liegt vor allem an den idealen Voraussetzungen für den Freilauf von Hunden:
  • Das Areal ist groß genug, so dass die Hunde tatsächlich laufen können (im Gegensatz zu diversen eingezäunten Freilaufzonen mit einer Größe von ein paar 100 m2 – oft kleiner als ein normaler Garten).
  • Es ist Wasser vorhanden: viele Hunde lieben (insbesondere in den Sommermonaten) eine Abkühlung im See, und fast jeder Hund nutzt bei längeren Spaziergängen die Möglichkeit seinen Durst zu stillen.
  • Auf Grund der Naturbelassenheit des Areals ergeben sich für Hunde viele Möglichkeiten ihren natürlichen Spieltrieb und ihre Neugierde zu befriedigen: Verfolgen von Geruchsspuren, Äste zum Zerkauen oder Herumtragen, Schwimmen im See, Herumtollen zwischen den Bäumen, und vieles mehr.
  • Das Areal liegt nicht im Siedlungsgebiet, daher ist eine mögliche Beeinträchtigung von Anrainern äußerst gering. Durch diese spezielle Lage ist ein Führen von Hunden ohne Leine und Beißkorb durch das NÖ Hundehaltungsgesetz auch grundsätzlich erlaubt (§8 Abs. 2 und 3).
  • Die Böschung rund um das Areal bildet eine natürliche Barriere, die von Hunden im Normalfall auch nicht überschritten wird.
  • Das Areal bietet auch den Hundehaltern (die ja schließlich gemeinsam mit ihren Vierbeinern oft mehrere Stunden am Tag am Achtersee verbringen) eine naturbelassene und erholsame Umgebung.
Durch diese spezielle Eignung als Freilaufzone und das daraus resultierende Zusammentreffen unzähliger Hundefreunde, ist der Achtersee auch ein einmaliger Ort der Kommunikation geworden, wo Hundefreunde sich mit Gleichgesinnten austauschen können.

Man kann nur jedem empfehlen, sich einmal die Zeit zu nehmen, und das friedliche miteinander von Hunden und Menschen am Achtersee zu beobachten.